Diese Woche steht vom 03. bis 05. November für die SPG Felbermayr Wels die Gruppenphase in der europäischen Champions League an. Austragender Verein ist der mehrfache Gewinner der Champions League Borussia Düsseldorf mit ihrem Aushängeschild, der ehemaligen Nummer 1 der Welt Timo Boll. Auf Grund der nach wie vor bestehenden Corona-Situation geht es für die Mannschaft bereits am Allerheiligentag per Flug nach Düsseldorf. Das erste Spiel am 03. November dürfte bereits der Schlüssel zu einem möglichen Einzug in das Viertelfinale werden. Gegner ist dabei der portugiesische Meister Sporting Clube De Portugal, angeführt vom arrivierten nigerianischen Teamspieler Bode Abiodun. Obwohl bereits 41 Jahre, ist der Mann aus Nigeria keinesfalls zu unterschätzen. Entscheidend in diesem Spiel wird es sein, dass einer der Welser Spieler den Portugiesen bezwingen kann. Neben Abiodun ist auch der Portugiese Diogo Carvalho nicht zu unterschätzen. Gegen Letzteren hat der Welser Levenko allerdings bei der Team-Europameisterschaft zuletzt knapp gewonnen.

Am zweiten Tag, dem 04. November steht das zweite Gruppenspiel gegen den spanischen Vertreter Borges Vall am Programm. Die Spanier, die über die Qualifikationsrunde in den Hauptbewerb eingezogen sind, sind ebenfalls nicht zu unterschätzen und verfügen mit dem Spanier Marc Duran und dem schwedischen Spieler Viktor Brodd über zwei starke Spieler, wobei hinter dessen Einsatz noch ein Fragezeichen steht. Entscheidend in diesem Spiel wird wohl die Aufstellung und auch das nötige Quäntchen Glück sein. Geht es nach Wels Präsident Bernhard Humer möchte dieser schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen den haushohen Gruppenfavoriten und Gastgeber Borussia Düsseldorf den Sack zugemacht haben. Im letzten Gruppenspiel am Freitag gegen die Hausherren sind die Felbermayr Mannen in der krassen Außenseiterrolle zu sehen. Neben Timo Boll verfügen die Gastgeber mit Anton Källberg und Kristian Karlsson sowie den Inder Achanta und Dang Qiu über weitere internationale Top-Spieler. “In dieser Partie können wir nur dazulernen und hoffentlich die tolle Atmosphäre im wohl ausverkauften ARAG Dom genießen”, so Wels Trainer David Huber. Angesichts der Corona-Situation in Asien müssen die Messestädter leider auch dieses Mal wieder auf ihre japanischen bzw. koreanischen Legionäre verzichten, was einen gewissen Wehrmutstropfen darstellt. Die genauen Spieltermine mit den Uhrzeiten findet man hier.