Am kommenden Wochenende geht es für den aktuellen Cupsieger und Tabellenführer Walter Wels nach einer vierwöchigen Ligapause wieder an die grüne Platte. Für die Herren Levenko und seine Kollegen gilt es dabei nicht nur die Scharte aus der knappen Niederlage in Stockerau zuletzt vergessen zu machen, sondern auch um die Winterkrone. Am Sonntag, dem 22. November steht dabei zu Hause um 15:00 Uhr das Spiel gegen das aktuelle Ligaschlusslicht aus Innsbruck am Programm. Auch wenn das Spiel coronabedingt ohne Publikum stattfinden muss, sind die Hausherren in der klaren Favoritenrolle zu sehen. Dies umso mehr, da mit Kristian Gardos wahrscheinlich ein arrivierter Spieler fehlen wird. „Alles andere als ein glatter Sieg gegen die Tiroler wäre für mich eine herbe Enttäuschung“, so Wels Präsident Bernhard Humer, der nur mit wenigen Offiziellen in der Halle sein darf. Natürlich mit Maske und ausreichend Abstand, der aber in der großen Halle in der Vogelweide leicht einzuhalten ist.

Danach geht es aber schon am kommenden Tag, am Montag dem 23. November um 17:00 Uhr für die Waltermannen auswärts gegen die sehr starken Wiener Neustädter weiter. Wiener Neustadt hat sich vor der Saison mit dem Kubaner Pereira verstärkt und verfügt mit dem Tschechen Konecny über einen weiteren Topmann. Die Chancenverteilung schätzt Wels Trainer David Huber für beide Seiten etwa gleich ein. Entscheidend wird wohl die Tagesverfassung der Mannschaften sein und wer den besseren Start ins Spiel findet. Ein kleiner Vorteil für Wels könnte sein, dass der Kontrahent um die Winterkrone Stockerau, schon tags zuvor sein Spiel gegen Linz hat und damit bekannt ist, ob die Welser gewinnen müssen oder vielleicht sogar ein Remis genügt. „Wir wollen uns aber gar nicht auf Spekulationen einlassen“, so Wels Sportleiter Helmut Giglmayer, der seine Mannschaft auf Sieg eingestellt sieht.