Das letzte Spiel der SPG Walter Wels in der vergangenen Saison fand wenige Tage vor dem Corona-bedingten Lockdown im März in Oberwart statt. Damals mussten die Walter Mannen mit einem 3:3 Remis die Rückreise antreten, wobei das Ergebnis wohl auch dem Umstand geschuldet war, dass die Messestädter zum damaligen Zeitpunkt schon fix für das Final Four qualifiziert waren. Am kommenden Sonntag, dem 18. Oktober steht nunmehr wieder das Auswärtsspiel in Oberwart am Programm. Naturgemäß brennen die Herren Levenko, Szudi und Kojic auf Revanche und möchten sie ihre blütenweiße Weste im bisherigen Saisonverlauf weiterhin behalten.

Nach der Papierform ist der aktuelle Tabellenführer aus Wels in der Favoritenrolle zu sehen, wobei Oberwart für uns immer ein ganz schwieriges Pflaster ist, so Wels Präsident Bernhard Humer. Dies liegt an der sehr alten und kleinen Halle, wo teilweise Raumtemperaturen gerade noch im regelkonformen untersten Bereich herrschen. „Wir haben schon erlebt, dass in der Winterzeit unsere Spieler mit Handschuhen und Mütze auf der Spielerbank saßen, damit ihre Hände nicht zu sehr auskühlen und damit das Gefühl für Schläger und Geschwindigkeit verloren geht“, so der Welser Betreuer David Huber. Wichtig ist, dass die Welser gut in die Partie starten und die Rahmenbedingungen in Oberwart im Wesentlichen ausblenden und sich voll auf Gegner und Spiel konzentrieren. Insgesamt sollten aber die Oberwarter, bei denen die beiden Habesohn Brüder Matthias und Dominik spielen, sowie der Ex-Tiroler Martin Storf, kein wirklicher Prüfstein für die Gäste aus Wels sein. Vorbereiten wird sich die Mannschaft laut Trainer Huber am Samstagnachmittag in der eigenen Halle der Eltern von Wels Nachwuchshoffnung Julian Rzihauschek in Wien. Karl Rzihauschek ist ein Tischtennis Fanatiker und hat für seinen Sohn optimale Trainingsbedingungen geschaffen, die zum Glück und hier gilt ein großes Dankeschön an den Karl, auch unsere Bundesliga-Profis nutzen können, so Wels Boss Bernhard Humer.