Wie schon beim letztjährigen Ligaauftaktturnier in Kufstein war auch am vergangenen Wochenende wieder das Team von Kapfenberg der „Spielverderber“ für die Spieler der SPG Walter Wels. „Es ist irgendwie verhext, dass wir abseits der regulären Meisterschaft gegen das Team aus der Obersteiermark einfach nicht gewinnen können“, haderte Wels Präsident Bernhard Humer nach der 1:3 Niederlage im Halbfinale ein wenig mit dem Schicksal. Wenn man es positiv sieht, zogen die Welser aber im heurigen Jahr „erst“ im Halbfinale (2016 scheiterte man an Kapfenberg schon im Viertelfinale) den Kürzeren. Zum Verlauf des Wochenendes ist aus Sicht der Messestädter zu sagen, dass man im Achtelfinale gegen die Mannschaft aus Kuchl glatt mit 3:0 die Oberhand behielt. Schon im Viertelfinale am Samstagabend gegen den Erzrivalen aus Mauthausen hatten die Waltermannen beim 3:2 Erfolg letztlich zu kämpfen. Ob die lange Spieldauer von rund zweieinhalb Stunden gegen die Donaumärkter mit eine Rolle spielte für die Halbfinalniederlage am Sonntagvormittag mag rückwirkend betrachtet dahingestellt bleiben.

Im abschließenden Spiel um Platz 3 gegen die SPG Linz zeigten dann alle Wels Spieler beim 3:0 Erfolg eine geschlossen starke Leistung und Charakter. Neuzugang Robin Devos besiegte zum Auftakt den starken Slowaken Pistej mit 3:2 und legte damit schon den Grundstein zum Erfolg. Im Anschluss gewann Zsolt Petö sein Spiel mit 3:1 und Dominique Plattner setzte mit seinem 3:2 Sieg gegen Thomas Grininger den Schlusspunkt unter das Ligaauftaktwochenende. Die Welser gehen damit mit 2 Punkten Rückstand auf Kapfenberg und einem Punkt auf Stockerau in den Ende Herbst beginnenden Grunddurchgang der Bundesliga. „Zieht man eine Parallele zur Vorsaison, so ist die Ausgangslage für uns zumindest besser, da wir letztes Jahr gleich mit 4 Punkten minus in die Saison gestartet sind und heuer nur mit 2“, so Wels Sportleiter Rudi Bräuml.