Am Donnerstag fand in Paris die Auslosung zur TT Champions League 2017/2018 statt. Die SPG Walter Wels trifft dabei in Gruppe C auf das deutsche Team von Liebherr Ochsenhausen, den aktuellen ETTU-Cup-Sieger 2017, die französische Mannschaft von Stella Sport La Romagne und den tschechischen Vertreter TTC Ostrava.

Mit all diesen Mannschaften hatten die Walter Mannen in der Vergangenheit bereits auf die eine oder andere Weise „Bekanntschaft“. So trafen die Welser auf den deutschen Vertreter von Ochsenhausen bereits in der Meistersaison 2013/2014 und zwar im ETTU-Cup Halbfinale. Von der damaligen Mannschaft von Ochsenhausen ist noch der Franzose Simon Gauzy mit an Bord sowie Sportdirektor Daniel Zwickl. Die Deutschen verfügen über ein ausgesprochen starkes und junges internationales Team und gelten in dieser Gruppe als Favorit.

Neben Ochsenhausen ist auch der französische ETTU-Cup-Sieger 2017 Stella Sport La Romagne ein starkes europäisches Kaliber. Dort treffen die Messestädter auf den Rumänen Adrian Crisan, der 2013/2014 bei Werder Bremen spielte und damit schon einmal zu Gast in Wels war. Neben Crisan verfügen die Franzosen über zwei relativ starke Chinesen, die zwar nicht mehr in der aktuellen Weltrangliste aufscheinen, aber dessen ungeachtet zur erweiterten europäischen Spitze zu zählen sind.

Der dritte und letzte Gegner der Welser ist der tschechische Vertreter aus Ostrau. Gerade dieses Duell verspricht besondere Brisanz. Dies deshalb, da in Ostrau der serbische Altmeister und jahrelanges Enfant Terrible der internationalen Tischtennis-Szene Aleksander Karakasevic den Tischtennisschläger schwingt. Der für Wels spielende serbische Teamspieler Zsolt Petö gilt so etwas wie als Ziehsohn von Karakasevic und beide standen vor rund 10 Jahren im deutschen Plüderhausen in einer Mannschaft. Für Brisanz ist somit jedenfalls gesorgt.

Der Start in die neue Champions League Saison erfolgt im September, wobei die genaue Terminfestlegung noch nicht abschließend fest steht.

Ziel der Welser ist es, so Sportleiter Rudi Bräuml und Wels Boss Bernhard Humer, den dritten Platz zu erreichen und damit auch nach der Gruppenphase weiter auf der europäischen Bühne aktiv zu sein. Alles andere wäre wohl eine Riesenüberraschung und Sensation, so die Welser durchaus realistisch.